Fragen zu Materialien
Holz-Profil
Holz ist einer der ältesten Baustoffe. Dennoch setzt die Zukunft auf Holz. Der natürliche und heimelige Aspekt von Holz lässt viele Konsumenten sich für diesen nachwachsenden Rohstoff entscheiden. Das Naturnahe gibt dem Wintergarten ein besonders warmes und sympathisches Auftreten. Holz kann problemlos gefärbt werden, so kann jede beliebige Farbkombination erstellt werden. Holz besitzt eine sehr gute Temperaturisolierung. Somit entweicht nur sehr wenig Wärme nach Außen, und es entsteht kaum Kondenswasser im Innern. Zu den sehr guten Isolationskonditionen kommen noch gute Schallschutzeigenschaften, welche die Zukunft von Holz zudem noch unterstreichen. Für kleinere Wintergärten kann man gut getrocknete und kernfreie Massivhölzer verwenden. Am meisten werden aber Brettschichthölzer, welche auch für größere Konstruktionen geeignet sind, verwendet. Die Brettschichthölzer bestehen aus vielen kleinen verleimten Fichtenhölzern, welche extrem formstabil sind. Sie sind deshalb resistent gegen Temperaturveränderungen und verformen sich kaum. Temperaturveränderung im Laufe eines Tages oder zwischen Winter und Sommer sind dafür verantwortlich, dass sich Massivholz durch Quellen oder Schwinden verformen kann. Holz ist jedoch kein pflegeleichter Stoff. Holz muss immer wieder behandelt werden. Die Behandlung ist jedoch vom gewählten Holz abhängig und unterschiedlich. Fragen Sie Ihren Hersteller! Empfehlenwert wöre jedoch die Zwischenvariante, eine Holz-Komnbination, welche von beiden Stoffen die Vorteile geniesst! Fazit: Holz als naturnahe heimelige Lösung! Achten Sie jedoch auf die Auswahl von Qualitätsholz.
Kunststoff-Profil
Polyvinylchlorid (PVC) gehört zu den Kunststoffen, die heutzutage für den Wintergartenbau eingesetzt werden können. Kunststoffkonstruktionen sind aus Kostengründen und wegen ihrer Pflegeleichtigkeit beliebt. Feuchtigkeit und UV-Strahlung können PVC-Konstruktionen über einige Jahre hinweg nichts antun. In begrenztem Umfang können Kunststoffprofile sogar wiederverwertet werden. Ihre im Verhältnis zu Stahl gute Isoliereigenschaft erübrigt zwar einerseits thermische Trennungen. Ein Nachteil bei Kunststoff-Konstruktionen liegt jedoch in der Stabilität. Deshalb müssen Kunststoff-Profile oft mit Stahl stabilisiert werden. Trotz Stahlverstärkungen sind nur begrenzte Höhen und Spannweiten möglich. Darum sind mit derartigen Profilen lediglich kleinere Wintergärten respektive Glasanbauten umsetzbar. Die Stahlverstärkung, welche in Form eines Stahlkerns im Kunststoff integriert ist, verschlechtert zudem noch die Wärmedämmung. Außerdem neigt Kunststoff unter Hitzeeinfluss zur Ausdehnung, was letztlich auch zur Folge hat, dass dem Bewohner bei den äußeren Profilen eigentlich nur Weiß als bewährte Farbe zur Auswahl steht. Fazit: Für Fenster ist Kunststoff sehr gut geeignet, jedoch nicht für Wintergärten - Gut für kleinere Projekte
Stahl-Profil
Stahl ist ein sehr massives und darum stabiles Material. Mit Stahl kann deshalb mit einem geringen Querschnitt eine relative große Spannweite erzielt werden. Außer den Vorteilen in der Stabilität bringt Stahl im Verhältnis zu den anderen Materialien keine Vorteile mit sich. Im Gegenteil bringt Stahl relativ gesehen eher Nachteile mit sich. „Unbehandeltes“ Stahl ist wegen den mangelnden isolierenden Fähigkeiten und der potentiellen Korrosionsgefahr nur eingeschränkt für eine Grundkonstruktion eines Wintergartens geeignet. Durch die mangelnde Isolation fällt im Innern bei den gegebenen Wetterverhältnissen oft Kondenswasser an. Dies kann durch thermisch getrennte und somit kompliziertere und teurere Stahl-Profile weitgehend verhindern werden. Zum Schutz vor Korrosion sind außerdem innen wie außen Maßnahmen notwendig: Feuerverzinkung. Galvanisierung oder rostschützender Anstrich. Je nach Konstruktion kann bei Glasbruch ein Nachteil in Bezug auf das Auswechseln der Scheiben entstehen. Fazit: Stabil, gut geeignet für robuste übergroße Wintergärten oder Industriebauten
Holz-Aluminium-Profil
Die Holz-Aluminimum Variante genießt die Vorteile der beiden Stoffe Aluminium und Holz. Für schräge Konstruktionen, welche sehr großen Kräften ausgesetzt sind, ist Holz-Aluminium die ideale Lösung. Sonneneinstrahlung und Witterungsverhältnisse ist im Dachbereich am stärksten und schwierig für die Wartung zugänglich. Das Holz-Aluminium-System bietet hier die beste Variante da es Pflegeleicht und stabil in einem ist. Das Ideale an Holz-Aluminium ist, dass das angenehme, schallisolierende und wärmedämmende Holz im Innern liegt, und das pflegeleichte, stabile und wetterresistente Aluminium außen liegt. Somit bildet dieses System nicht nur in im Dachbereich sondern auch im senkrechten Bereich die beste Lösung. Die Kosten für dieses System wirken auf den ersten Blick hoch, sind jedoch in Anbetracht der guten Eigenschaften längerfristig gerechtfertigt. Fazit: Die ideale Kombination aus Natur und Technik. Längerfristig rechnet sich die anfängliche Mehrinvestition.
Aluminium-Profil
Aluminium ist ein sehr leichter, nicht wärmegedämmter Baustoff. Aus letzterem Grund muss eine Aluminium-Konstruktion wie eine Stahl-Konstruktion thermisch getrennt werden. Banal ausgedrückt heißt es, dass zwischen dem innen liegenden Teil und dem außen liegenden Teil ein Isolationsmaterial hinein konstruiert wird, welches das ganze System isoliert. In der Praxis besteht ein Aluminium-Konstrukt aus zwei Hohlkammern, welcher durch einen Kunststoffisolator getrennt sind. Die Luft in den Hohlräumen isoliert zusätzlich. Neuerdings werden die beiden Teile zusätzlich noch mit einer Schäumungsmasse von einander getrennt. Achten Sie bei Aluminium auf die Einhaltung der EnEV Norm. Aluminium ist in der Entstehung aufwendig. Wenn es jedoch gewonnen ist, ist es ein immer wieder verwertbares Material. Aluminium ist besser als Stahl geeignet, weil es einfacher zu solch komplexen Konstruktionen verarbeiten lässt und bei relativer ähnlicher Stabilität viel leichter ist. Mit Aluminium und dieser Technik können große und hohe Wintergärten mit relativen schlanken Profilen umgesetzt werden. Die Verarbeitung von Aluminium ist eines der einfachsten und rationellsten. Aluminium ist ein sehr pflegeleichtes Material. Die Stabilität des Aluminium-Wintergartens wird fast nie beeinträchtigt. Eine Eloxierung oder eine heute übliche Einbrennlackierung verbessern langfristig die Qualität der Oberfläche. Fazit: Stabil, pflegeleicht, vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und witterungsbeständig, einfache Verarbeitung
Materialvergleich
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Holz mit Aluminium
Es ist nicht ratsam einen solch großen Wintergarten in Mischbauweise mit Kunststoffelementen zu bauen. Die Gründe liegen in dem unterschiedlichen Verhalten der Werkstoffe. Wir empfehlen Außen ein hinterlüftetes Aluminiumprofilsystem als Wetterschutz für die Konstruktion. Sie sparen auf die Nutzung gesehen den Pflegeaufwand und die regelmäßigen Anstriche. Wenn sie für die Unterbauelemente keine Holz-Aluminiumelemente wünschen, empfehlen wir wärmegedämmte Aluminiumelemente. Hier noch ein Hinweis zu Schiebeelementen: http://wintergarten-experte.de/oeffnungsarten/Schiebewand.shtml
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Holz-Aluminium Wintergarten
Ein Holz-Alu-Wintergarten hat bei fachgerechter Ausführung keine Einschränkung in Nutzung und Lebensdauer. Es ist dabei drauf zu achten, dass auch die senkrechten Bauteile (besonders die Stützen)mit einem hinterlüfteten Aluminiumprofilsystem vor der Bewitterung geschützt sind. In Ihrem besonderen Fall empfehle ich Ihnen den Kontakt zu einem Fachhändler mit unserem Qualitätssiegel.
Thermische Trennung
Diese Frage kann und muss der Hersteller beantworten können. Fragen Sie einfach, wenn er zögert wissen Sie auch Bescheid.
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