Geschichte und Entwicklung |
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Geschichte
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Die Ursprünge des Wintergartens gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Damals diente er ausschließlich als Gewächshaus. Der ebenfalls gebräuchliche Name „Pomeranzenhaus“ wies auf die Aufzucht von Pomeranzen hin, den Vorgängern der heutigen Orangen. Später, im 17. Jahrhundert, wurde aus der klassischen Orangerie das Glashaus - ein Gewächshaus zur Aufzucht von Pflanzen. |
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Energiesparende Innovationen
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In den letzten Jahren hat sich im Bereich der Technik viel verändert. Motoren dieser Entwicklung sind unter anderem die Ölkrise der 70er Jahre und das gesteigerte Umweltbewusstsein des Verbrauchers. Nicht zuletzt haben die Wärmeschutzverordnung und die Energieeinsparverordnung (EnEv) die Aktivitäten aller am Herstellungsprozess Beteiligten zu weiteren energieeinsparenden Innovationen gezwungen. |
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Wirkung von Werkstoffen
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Aluminium genießt heute beim modernen Wintergartenbau oberste Priorität. Aber auch Holz und gerade in letzter Zeit die Werkstoffkombination Holz/Aluminium sind zunehmend gefragt. Der Kunststoffwintergarten ist dagegen nur im niedrigen Preissegment vertreten. Im Individualbau ist auch Stahl wegen seiner Gestaltungsvielfalt und hohen Tragkraft verbreitet. Zunehmend gibt es aber auch innovative Lösungen für den technisch versierten Bauherren, wie z. B. seilverspannte Aluminiumtragkonstruktionen mit Stahloptik. Diese designbetonten Konstruktionen machen den Kraftfluss im System für den Betrachter transparent. Sichtbare Verbindungselemente wie Schrauben und Bolzen untermauern diesen Eindruck zusätzlich. |
Innen Holz - Aussen Aluminium |
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Wärmeschutz im Trend
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Der Trend nach verbesserter Wärmedämmung, der sich in den letzten Jahren schon abzeichnete, setzt sich ungebrochen fort. Der alte k-Wert wird jetzt durch den Uf-Wert ersetzt. Die Werte werden durch die stetige Verbesserung der Profilsysteme ständig optimiert. Komplexe Berechnungsprogrammen ergeben mittlerweile beim Aluminiumwintergarten Uf-Werte von 1,3 oder gar 1,2 W/m²K für die Profile. Dies wird durch Reduktion der Konvektionsräume und die Vergrößerung der Isolatoren möglich. Wichtig ist hierbei jedoch, dass das im Falzgrund anfallende Kondensat ungehindert und sicher abgeführt wird. Das heißt, die wasserführenden inneren Dichtungen müssen ohne hinderliche Fahnen und Stege ausgeführt werden. Die Entwässerung sollte folglich konsequent kaskadenförmig aufgebaut sein. |
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Aufschwung in der Profil- und Glastechnologie
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Den Entwicklungen in der Profiltechnologie entsprechen die Fortschritte in der Glastechnik. Das gilt sowohl für den Wärmeschutz, z. B. durch die Einführung von Abstandhaltern mit verbessertem Uf-Wert, als auch für die Funktion der Gläser, wie etwa verbesserte Möglichkeiten des Schall- oder Sonnenschutzes. Inzwischen fordert der Markt Gläser, die selbstreinigend sind und somit den Komfort erhöhen. |
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Wunsch nach großen Öffnungen
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Besonders bei den Unterbauelementen setzen sich hochwertige Bauelemente wie Falt-Schiebefenster oder Hebe-Schiebetüren durch. Die Kunden wollen große Öffnungen, die sich mit wenigen Handgriffen bequem öffnen und wieder schließen lassen. |
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Zubehör als Systemlösung
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Auch im Bereich des Funktionszubehörs sind aktuelle Trends deutlich zu erkennen. Immer mehr Systemgeber bevorzugen eine Lösung, welche die Integration sämtlicher Systeme berücksichtigt. Ein Beispiel hierfür sind integrierte Beleuchtungssysteme mit Niedervolthalogenstrahlern in speziell dafür entwickelten Profilen, die neben den Strahlern zugleich auch die Trafos aufnehmen und für den Verarbeiter steckerfertige Komponenten liefern. |
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Beschattung und Belüftung
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Gleichermaßen gewinnt das Thema Beschattung immer mehr an Bedeutung. Inzwischen ist es hinreichend bekannt, dass ein Wintergarten ohne sorgfältig geplante Beschattung und Belüftung nicht funktioniert. So ist die auf das Dachsystem abgestimmte Innenbeschattung mit Motorantrieb mittlerweile genauso selbstverständlich wie eine Außenbeschattung, die auch abgewalmte Flächen beschatten kann. Bei der Belüftung geht der Trend weiter in Richtung motorische Abluftgeräte. Sie haben eine kontrollierte dosierbare Abluftmenge und stören nicht bei der Anbringung der Außenbeschattung. Im Gegensatz zum Dachflächenfenster bieten sie Einbrechern keine Einstiegsmöglichkeit. Die Abluftgeräte wurden so weiterentwickelt, dass sämtliche Komponenten ohne Ausbau des Paneels gewartet und repariert werden können. Geregelt werden diese Komponenten über moderne Steuerungen, die auch von Design und Baugröße gut in den Wohnwintergarten passen. |
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Für und wider Fotovoltanik
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Ein weiterer aktueller und zu beachtender Trend liegt in der Integration der Fotovoltaik in Wintergartenkonstruktionen. Sogenannte Solarzellen werden mittlerweile von vielen Glaslieferanten als Zubehör angeboten. Es klingt verlockend, mit Hilfe der Fotovoltaik seinen eigenen Strom zu produzieren. Und dabei gleichzeitig noch etwas für die Umwelt zu tun. Es ist sogar eine Vergütung gesetzlich festgeschrieben. |
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